serie 'Limp wrist'
Series 'Indeterminate'
untitled
untitled
It turned out it wasn't a person, but a situation
Installation view of diorama 'Window'
series '...and suddenly, all is revealed'
Installation view '...and suddenly, all is revealed'
'Haphazard monsters', installation view at galerie dudokdegroot, Amsterdam
Samples of disagreement
'Repulsion'
untitled
Installation view
I'm a myth III
untitled
untitled
untitled
untitled
untitled
'Algorithm corrupted (though sheer comedy, of course)', installation view
Installation view 'Algorithm corrupted (though sheer comedy, of course)'
Da-ta, da-ta
untitled (crouching figure)
Cover girl
Group show Loods 6
three bearded baby's
The foundling
Three figures in an artificial surrounding
White sheet
Mirror no. 2
untitled (figure seen from below)
untitled (figure seen from below)
'The future is old', installation view
You may grow up to be a fish
Straight story
The middle place
Roberte wants to be kidnapped
Th future is old
The fraud
'How does your garden grow?', installation view
Nurse with cup of hot choco
Mommy
A company of three
Surgeon
Doctor putting on gloves
Headfile
untitled (tree)
untitled 5, from the series The teddy-bear conventions
Boy and militaryman

Ausstellung 'Dirty Denim', 2005

Marcus Lutkemeyer, curator Schloss Ringenberg, Kunsthalle Munster u.a.

Marijn Akkermans (Amsterdam) und René Zeh (Düsseldorf). Dirty Denim markierte den Startpunkt der lockeren Reihe dialogischer Ausstellungsprojekte im Schloss Ringenberg.

In Dirty Denim begegneten sich mit den Zeichnungen von Marijn Akkermans und den Installationen René Zehs künstlerische Arbeiten, die auf unterschiedliche Weise Sehnsuchtmomente mit Erfahrungen vielschichtiger, nicht zuletzt desillusionierender Wirklichkeiten in Verrechnung bringen. So suggerieren die Szenen der kostbaren, großformatigen, figurativen Zeichnungen Marijn Akkermans gewalttätig-dramatische Vorgänge, die in seltsamem widerspruch zum gelassenen Gesichtsausdruck der Figuren und ihren theatralen Pose stehen. Was auf den ersten Blick eindeutig erscheint, verunklärt sich zusehends im kalkulierten Gespinst handwerklich perfect eingesetzter zeichnerischer wie malerischer Mittel. Komplizierte abhängigkeitsverhältnisse, schwimmende Identitäten und ungeklärte Rollenverständnisse, aber auch kindliche Sehnsüchte weben ein surreales Geflecht der Körper und Emotionen. Dabei wird die explosive, sexuell aufgeladene Spannung der Arbeiten unterwandert von einer träumerischen Leichtigkeit, deren Widersprüche unauflösbar und mehrsichtig bleiben. Drastisches Beispiel sind die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten aus der Serie: "The teddy-bear conventions", in denen menschen und Stoffbären sonderbare konstellationen eingehen. Auch wenn das Personal an beschauliche Kinderbuchillustrationen erinnern mag, entpuppen sich die Szenen als nahezu undurchdringbare, brutalen Gemengelagen, geeint in der obszönen Schilderung verrenkter und aufplatzender körper, die von emsigen Händen mit Nadel und Faden neu zusammengefügt werden, was von den Versehrten mit erstaunlicher Teilnahmslosigkeit hingenommen wird. Irritierend vertraut und zugleich anziehend fremd bewirken die Zeichnungen eine ambivalente Ergriffenheit, die länger als die eigentliche Betrachtung dauert. (...)

Durch Marcus Lütkemeyer, aus <GAP> magazine, Schloss Ringeberg, 2005